Mittwoch, 12. Oktober 2016

Was ist das für 1 Bar unter meinem Zimmer?


Der 30.08.16 war dann der Tag der Wahrheit: Abschied nehmen vom wenigen Bekannten in Taibei und Aufbruch ins Unbekannte. Dazu sind wir, für meinen Geschmack, deutlich zu früh aufgestanden, haben uns am Busbahnhof, immer noch recht schläfrig, von Tsaichen verabschiedet und uns in den Bus zum Taoyuan-Airport gesetzt. Dort hat alles ohne Probleme geklappt und an Lisas Gate, das noch vor meinem lag, haben wir uns dann fürs nächste verabschiedet. :/
Unsere Flugzeuge sollten zur selben Zeit starten und tatsächlich sind sie exakt gleichzeitig von den nebeneinanderliegenden Gates Richtung Startbahn gerollt, bloß Lisa ist dann wenige Minuten vor mir abgehoben.

Ein letzter Blick auf die schöne Insel.
 
Die Flüge mit Xiamen-Airlines (meiner Meinung nach viel besser als China Southern!) verliefen ganz ohne Zwischenfall, ich hab ein bisschen geschlafen und sogar einen deutschen Film im Programm gefunden. Auch der Zwischenstopp in Fuzhou war recht unspektakulär, bis auf ein nettes Aquarium mit unglaublich fetten Goldfischen gab‘s eigentlich nix zu entdecken…


Was bitte ist das für 1 Fisch?
Uuund wir heben ab in Fuzhou 福州。
 
Sogar 15 min zu früh bin ich in Xi‘an 西安 gelandet und wurde vom Fahrer des Hostels abgeholt. An den chinesischen Verkehr musste ich mich erstmal wieder gewöhnen, aber das ging dank meiner Vorerfahrung zum Glück recht schnell. Der Fahrstil ist trotzdem immer wieder bedenklich und beim Fahren genau zwischen den Spuren einer dreispurigen Straße oder beim rechts Überholen ist es mir doch manchmal mulmig geworden.

Nach der Ankunft im Hostel war ich natürlich erstmal hungrig und bin in der Stadt spazieren gegangen um was zum Futtern zu suchen. Die nette Mitarbeiterin im Hostel hat mir den Weg zum Viertel der Hui, der muslimischen Chinesen, gezeigt, wo ich eine Art Döner gegessen habe. Am nächsten Morgen hab ich erstmal ausgiebig ausgeschlafen, denn mein Zimmer lag direkt über der Bar mit dem bezeichnenden Namen „Hangover“ und vor 3 Uhr war kein Schlaf zu finden. Danach bin ich überwiegend im Viertel der Hui spazieren gegangen und habe die Atmosphäre genossen.

„Immer dieser Islam, der macht mich noch ganz nervös...“ (MUK)

Bei diesem netten Paar gab‘s das erste chinesische Essen…

… eine Art Döner.

Der Eingang zum muslimischen Viertel.

Dort gab es dann auch tatsächlich Döner, allerdings hab ich ihn noch nicht probiert. [WITZIG]
Auch in den noch so engen Gassen fährt fast alles, was fahren kann, vom klapprigen Mofa bis zum Passat.

Am Abend gab‘s dann leckere Kartoffeln in scharfer Sauce…

… und Fleischspieße 羊串儿 ...

… und außerdem einen genialen Blick auf die Stadtmauer.

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