Der 30.08.16 war
dann der Tag der Wahrheit: Abschied nehmen vom wenigen Bekannten in
Taibei und Aufbruch ins Unbekannte. Dazu sind wir, für meinen
Geschmack, deutlich zu früh aufgestanden, haben uns am Busbahnhof,
immer noch recht schläfrig, von Tsaichen verabschiedet und uns in
den Bus zum Taoyuan-Airport gesetzt. Dort hat alles ohne Probleme
geklappt und an Lisas Gate, das noch vor meinem lag, haben wir uns
dann fürs nächste verabschiedet. :/
Unsere Flugzeuge
sollten zur selben Zeit starten und tatsächlich sind sie exakt
gleichzeitig von den nebeneinanderliegenden Gates Richtung Startbahn
gerollt, bloß Lisa ist dann wenige Minuten vor mir abgehoben.
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Ein letzter Blick
auf die schöne Insel.
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Die Flüge mit
Xiamen-Airlines (meiner Meinung nach viel besser als China Southern!)
verliefen ganz ohne Zwischenfall, ich hab ein bisschen geschlafen und
sogar einen deutschen Film im Programm gefunden. Auch der
Zwischenstopp in Fuzhou war recht unspektakulär, bis auf ein nettes
Aquarium mit unglaublich fetten Goldfischen gab‘s eigentlich nix zu
entdecken…
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Was bitte ist das
für 1 Fisch?
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Uuund wir heben ab
in Fuzhou 福州。
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Sogar 15 min zu früh
bin ich in Xi‘an 西安
gelandet und wurde vom Fahrer des Hostels
abgeholt. An den chinesischen Verkehr musste ich mich erstmal wieder
gewöhnen, aber das ging dank meiner Vorerfahrung zum Glück recht
schnell. Der Fahrstil ist trotzdem immer wieder bedenklich und beim
Fahren genau zwischen den Spuren einer dreispurigen Straße oder beim
rechts Überholen ist es mir doch manchmal mulmig geworden.
Nach der Ankunft im
Hostel war ich natürlich erstmal hungrig und bin in der Stadt
spazieren gegangen um was zum Futtern zu suchen. Die nette
Mitarbeiterin im Hostel hat mir den Weg zum Viertel der Hui, der
muslimischen Chinesen, gezeigt, wo ich eine Art Döner gegessen habe.
Am nächsten Morgen hab ich erstmal ausgiebig ausgeschlafen, denn
mein Zimmer lag direkt über der Bar mit dem bezeichnenden Namen
„Hangover“ und vor 3 Uhr war kein Schlaf zu finden. Danach bin
ich überwiegend im Viertel der Hui spazieren gegangen und habe die
Atmosphäre genossen.
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„Immer dieser
Islam, der macht mich noch ganz nervös...“ (MUK)
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Bei diesem netten
Paar gab‘s das erste chinesische Essen…
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… eine Art Döner.
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Der Eingang zum
muslimischen Viertel.
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Dort gab es dann
auch tatsächlich Döner, allerdings hab ich ihn noch nicht probiert.
[WITZIG]
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Auch in den noch so
engen Gassen fährt fast alles, was fahren kann, vom klapprigen Mofa
bis zum Passat.
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Am Abend gab‘s
dann leckere Kartoffeln in scharfer Sauce…
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… und
Fleischspieße 羊串儿
...
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… und außerdem
einen genialen Blick auf die Stadtmauer.
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